Rudis
Bougainvillea
Homepage
rechts |
|
über mich |
Bougainvillea verschiedenes |
Bougainvillea Sorten /Arten | Fotoalbum | Hochblätter-Blüten | Impressionen aus Spanien |
was ist neu |
Kontakt information |
Impressum |
Von Balsas nach Bolívar
Von dort fuhren wir weiter Richtung Uchumarca und dann bis auf 4000 m zu einem Pass, wo wir in der Ferne zum ersten Mal die Gegend um Bolívar sehen konnten.
Die Nachricht von unserer Ankunft in El Tambo verbreitete sich rasch bis nach Bolívar, dem eigentlichen Ziel unserer Reise, wo wir nach weiteren 15 Minuten Fahrt ankamen.
Bolívar, die Hauptstadt
der gleichnamigen Provinz liegt in den nördlichen Anden auf einer Höhe von
3200 Metern. Sie hat ca. 2000 Einwohner, dazu kommen noch mehrere
dazugehörige Dörfer, die teilweise nur zu Fuß und in mehreren Tagesmärschen
zu erreichen sind.
Partnerschaft lebt jedoch nicht nur vom Gebet füreinander, vom Briefwechsel und sonstiger Kommunikation sondern gerade auch vom gegenseitigen Kennenlernen. Mehrfach schon haben gegenseitige Besuche stattgefunden. Sie sind sehr wichtig und stellen eine unglaubliche Bereicherung der Partnerschaft dar. Diese bekommt auf diese Weise viele konkrete Gesichter. Im Zentrum Bolívars, auf der Plaza de Armas, dem großen zentralen Platz in der Mitte des kleinen Städtchen, an der die Hauptverkehrsstraßen zusammenlaufen, wurden wir mit großem Jubel empfangen. Alle umarmten uns und dankten auf das Herzlichste für unseren Besuch. Uns wurde vor Augen geführt, wie wichtig die Unterstützung aus Bohlsbach für die dortigen Menschen ist.
Während unseres Aufenthaltes in Bolívar hatten wir ein umfangreiches Programm wie z.B. die Teilnahme an dem Katechetentreffen in Celen mit anschließendem Dorffest, Besuch der Schule, des Kindergarten, der Pfarreiapotheke und des Krankenhauses in Bolívar.
zu Besuch :
Wir feierten und gestalteten Gottesdienste mit, die uns vor allem durch die südamerikanischen Rhythmen sehr beeindruckten.
Sonntags wird auf der Plaza de Armas, die es in jedem Dorf oder jeder Stadt gibt, die Nationalhymne gesungen und die Fahne von Peru sowie des Ortes selbst gehisst. Sämtliche Gruppierungen des Ortes wie Schüler, Polizei, Militär, marschieren um den Platz. Auch wir durften als Ehrengäste an einem Sonntag-Morgen gemeinsam mit dem Bürgermeister, dem Polizeichef, Mitgliedern des Gemeinderats den Vorbeimarsch der verschiedenen Gruppen abnehmen und die Nationalfahne, die Fahne Bolívars sowie die deutsche Fahne hissen.
Drei Tage später am Mittwoch, den 29. September, kam ein weiterer Höhepunkt unseres Besuches, die Eröffnungsfeierlichkeiten anlässlich des Beginns eines Jubiläumsjahres (September 2010 - August 2011). Gefeiert wurde das 50. Bestehen der Prälatur Huamachuco. Bischof Sebastián Ramis Torrens aus Huamachuco war anwesend und eröffnete das Fest als Auftakt einer großen Anzahl weiterer Feierlichkeiten, die das ganze Jubiläumsjahr hindurch andauern sollten. Gleichzeitig feierten wir auch das 20-jährige Bestehen der Perupartnerschaft zwischen St. Laurentius und San Salvador. Nach einer Prozession um die Plaza de Armas, an der zahlreiche Abordnungen aus den näher liegenden Gemeinden teilnahmen, begaben sich sämtliche Teilnehmer zur Kirche, um dort mit dem Bischof, dem Priester Emeterio Castañeda Muñoz und Diakon Pater Walter einen festlichen Gottesdienst zu feiern.
Danach gingen
die Feierlichkeiten mit mehreren Festreden und einem allgemeinen gemeinsamen
Mittagessen auf der Plaza de Armas weiter.
Nach einer Woche Aufenthalt in der Partnergemeinde mit vielen unvergesslichen Eindrücken verließen wir Bolívar und reisten weiter in die Region Amazonas. Unser nächstes Ziel war die altperuanische Festung der Chachapoyas-Krieger: Kuélap. Diese liegt in der Nähe der gleichnamigen Stadt in der Provinz Luya in den nordperuanischen Anden
zurück zur Peru Reise - Hauptseite
|