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Nach dem Museumsbesuch in Leimabamba (Chachapoyas) lag die anstrengende Fahrt über den Mirador "Barro Negro", auch "Calla Calla genannt, Balsas, Celendin nach Cajamarca vor uns! Am nächsten Tag erreichten wir Trujillo. Von da ging es weiter nach Lima dem Ausgangspunkt unserer Rundreise durch den Süden von Peru. Diese führte uns von Lima über Paracas, Nazca, Arequipa, Chivay, Colca-Canyon - Cruz de Condor, Puno - Titicacca See die Insel Taquille, Cusco und das heilige Tal der Inkas, Machu Picchu und wieder zurück nach Lima.
Von Lima nach über Paracas nach Nazca
Wir fuhren zunächst von Lima die Panamericana nach Süden und erreichten nach ca. 3,5 Stunden unseres erstes Ziel das Fischerdorf Paracas.
Der Name 'Paracas' ist Quechua und bedeutet so viel wie Sandsturm, was wohl
von der starken Stürme (Paracas Winde) die ab und zu auftreten abgeleitet
wurde. Der Nationalpark wurde zum Schutz des
Ökosystems errichtet, welches sich hier dank des kühlen Humboldt Stroms und
der großen Menge an heran geschwemmtem Plankton entwickelte. Teil des
Gebiets sind die Sandhalbinsel Paracas und der Naturpark der Islas
Ballestas, welcher nur vom Boot aus betrachtet werden kann.
Nur wenige Meter Luftlinie von diesen Inseln entfernt direkt an der Meeresküste, breitet sich die lebensfeindliche Paracas Wüste aus. Am Nachmittag besuchten wir auf der Halbinsel Paracas den Wüste-Küste Nationalpark (eine der trockensten Gegenden der Erde) , der uns gleich beim Überqueren der Grenze mit einem Sandsturm begrüßte.
Nachdem man mit dem Auto das Ziel - die 'Punta roja' = Rote Küste -Bucht erreichte, erkundeten wir die Bucht zu Fuß und staunten über die bizarre Küstenlandschaft.
Von Paracas nach Nazca
Am nächsten Tag ging es von Paracas aus 200 km weiter südlich in die Stadt Nazca, die der Wüste auf einer Hochebene liegt. Es ist ein trockenes und ödes Gebiet - doch voller ungeklärter Rätsel und Geheimnisse. Nazca (auch Nasca) ist die Hauptstadt der Nasca-Provinz in der Ica-Region. Es ist eine kleine Stadt mit etwa 23.000 Einwohnern etwa 450 km südlich von Lima im wüsten Küstenstreifen, direkt an der Panamericana an der Mündung des Flusses Nasca. Ihren wirtschaftlichen Aufschwung verdankt die Stadt den nahegelegenen Linien und Bodenzeichnungen von Nasca (seit 1994 Welterbe der Menschheit der UNESCO), den Nazca-Linien, die von Deutschen Maria Reiche (aus Dresden) in dem vierziger Jahren entdeckt wurden! Seit Jahren entwickelt sich der Tourismus. Reisebüros vermitteln Flüge über die Wüste zur Besichtigung der Nazca - Boden Zeichnungen und -Linien. Die Panamericana Süd durchschneidet die Nazca-Linien, welche beim Bau noch nicht entdeckt waren. Das Zentrum der Nazca Hochebene liegt rund 42 Kilometer von der Küste entfernt, in einer Höhe von rund 400 - 470 Meter über dem Meer. Die Hochebene ist extrem trocken. Wenn es in den umliegenden Bergen nicht regnet, gibt es kein Wasser, um die Felder zu bewirtschaften. In der Region Nazca existieren nach wie vor mehr als 30 Aquädukte, künstliche, unterirdische Kanalsysteme, mit denen die Nazcas seit 1600 Jahren ihre Felder bewässern und die von den örtlichen Bauern noch heute zum Anbau von Baumwolle, Getreide, Mais, Bohnen, Kartoffeln, Kürbissen, Pfefferbäumen und Opuntia Kakteen verwendet werden.
Auf der Fahrt zum Maria Reiche Museum nördlich von Nazca hielten wir an einem Platz 4 km nördlich von Nazca, wo es die Cantalloc Aquädukte gibt.
Unsere Reiseleiterin stellte uns einen Arbeiter von der neben an liegenden Kaktusplantage vor. Dieser erklärte uns wie man dort durch das Ausbringen von Insekteneiern auf den Blättern des Feigenkaktus einen Fungus (Pilz) verbreitet und somit Cochinilla (ein parasitäres Insekt, das lebt, wie ein rot-schwarzes Korn, bedeckt mit einem weißen Pulver aussieht und sich auf den Blättern flächenartig ausbreitet) gewinnt, aus dem wiederum die rote Farbe für den Lippenstift hergestellt wird. Von ihm erfuhren wir außerdem Vieles über den Baumwollanbau direkt neben an der Kaktusplantage.
).
Danach fuhren wir weiter und erreichten (ca 25 Kilometer von der Stadt Nazca) eine Werkstatt (Fertigung keramischer Kunst). Dort konnte man einer Künstlerin bei der Arbeit zuschauen.
Anschließend besuchten wir das gegenüberliegende Museo de Sitio Maria Reiche. In diesem Museum sind Karten, Konstruktionen und Forschungsergebnisse von Maria Reiche ausgestellt. Ihr ist es zu verdanken, dass es viele der weltbekannten Nasca Linien überhaupt noch gibt.
Am Ende der Tour konnten wir auf dem von Maria Reiche erbautem und nach ihr benannten 11 Meter hohen Ausschichtsturm an der Panamericana Sur (Süd), einen oberflächlichen Eindruck der Zeichnungen und Linien gewinnen. Von hier hat man einen seitlichen Blick auf zwei (der insgesamt fünfzehn Figuren) Figuren, (Hände und Baum) und auf die Nasca Hochebene.
Nächstes Ziel unserer Rundreise war – nachdem wir Nasca besichtigt haben – Arequipa.
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